Alles fängt mit John Lennon an. Genauer gesagt, mit dem John-Lennon-Gymnasium in Berlin. Im Sommer 1997. Dort treffen sich Andi und Mieze und machen Musik. Andi an der Gitarre, Mieze mit Stimme, Zettel und Stift. Die ersten Songs entstehen. Im Herbst kommen Bob am Bass und Ingo mit seiner Gitarre dazu. Seit 2001 fühlt sich die Band mit Gunnar an der Trommel so richtig komplett.
1999 findet die Band mit R.O.T. ein Label und Management - und Freunde. Im gleichen Jahr erscheint die erste Single.
Die zweite Single "Factory City" und der Elektropunk-Remix von Produzent Nhoah kommen 2001 heraus. Sie werden vor allem in der Clubszene ein großer Erfolg. Seither ist MIA. immer unterwegs mit der Musik: vom Proberaum zum Studio, in den Klub oder aufs Festival. Das erstes Album, "Hieb und StichFest" wird 2002 ein Riesenerfolg: das Video läuft in der Rotation bei MTV und VIVA, sogar die Tagesthemen berichten. Die Fans sind von dem unglaublichen Live-Talent der Band beeindruckt. MIA. gehört schnell zur den erfolgreichsten Bands in Deutschland. Und sie sind Pioniere einer neuen Generation deutschsprachiger Musik.
War "Hieb und StichFEST" noch von der Neuen Deutschen Welle inspirierter Elektropunk, trägt das zweite Album "Stille Post" (2004) deutlich ruhigere Züge.
Im März 2006 folgt der dritte Streich der Band mit "Zirkus". Fast ohne synthetische Instrumente auskommend, wirkt "Zirkus" weniger hektisch, manchmal verspielt und artistisch, auf jeden Fall mitreißend. Das Album landet sofort auf Platz 2 der deutschen Albumcharts, die Single "Tanz der Moleküle" steigt in die Top 20 der Singlecharts.
Während des Festivalsommers 2006 trifft MIA. auf das Musikprojekt Make Some Noise. Und sind von der Idee begeistert, einen Lennon Song für amnesty international zu covern. Wie Lennon verbindet MIA. Musik gerne und gut mit einer Botschaft. Sie engagieren sich politisch. Ihr Cover von Mind Games macht Lennons Geist herrlich zeitgemäß lebendig.