Make Some Noise - Amnesty International  e-Magazin # 6
 
Zur Sonne, zur Freiheit - schön, dass ihr dabei seid! 
Ob in der Mongolei, in Japan, Holland oder Neuseeland: in der ganzen Welt wird viel Lärm für die Menschenrechte gemacht.


Meike im Make Some Noise Mobil
© Privat

Die Festivalsaison steht in Europa ganz im Zeichen von Make Some Noise.

Deutschland und Österreich:  Instant Karma für alle - Gutes tun können Festivalbesucher in Deutschland und Österreich. Ein Make Some Noise Streetteam bietet zum Soundtrack von Make Some Noise auf sieben Festivals eine Reihe von Mitmachaktionen an. Für Reggaefans gibt es zu AfroReggaes "Imagine" eine Aktion zur Kampagne "Waffen unter Kontrolle". Indiepopper können wie Snow Patrol Gerechtigkeit für die Frauen in Darfur fordern. Und wer lieber selbst seine Meinung sagt, kann mit einer persönlichen Videobotschaft die Schließung von Guatànamo fordern.

Niederlande: Die Niederlande starten die Kampagne “Make Some Noise gegen Diskriminierung” auf dem legendären Lowlands Festival.

Irland: Am 8. und 9. Juli hat Make Some Noise gemeinsam mit MTV U.K. beim Oxegen Festival in Dublin heiß aufgetischt. Im MTV Zelt spielten Bands wie Maximo Park oder The Charlatans live und direkt Lennon Songs. Die spektakuläre Performance wird demnächst auf MTV zu sehen sein.

Und auch in Asien und Neuseeland wird für die Menschenrechte gerockt.

Mongolei: Lennon Songs treffen mongolische Volksmusik: Amnesty International veranstaltete am 27. Mai ein unvergleichliches Lennon-Konzert auf dem Platz der Freiheit in Ulan Bator. Vor einem begeisterten Publikum interpretierten mongolische Bands wie Bulsara, Nisvana, Nomads und die Chingessiin Mongol Lennon Klassiker wie “Power to the People” oder “Freedom Fighters“- mal traditionell mongolisch, mal modern verpoppt. Zum krönenden Abschluss durfte natürlich die Hymne “Imagine” nicht fehlen.

Japan: Amnesty International Japan wird in Kooperation mit dem größten Fernsehsender des Landes eine eigene Make Some Noise Plattform launchen, auf der es die Make Some Noise Songs und Handyklingeltöne zum Herunterladen geben wird.

Neuseeland: Down-Under veranstaltet ai Neuseeland eine musikalische Freiheitswoche. Im Vordergrund einer lautstarken Kampagne steht das kriegserschütterte Darfur. Neuseeländische Bands unterstützen mehr als 50 Hochschulgruppen, um auf die katastrophale Lage im Süden des Sudans aufmerksam zu machen.

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Das Make Some Noise Mobil auf Sommertour

Das Make Some Noise Mobil findet ihr beim:

Liveberichte der Tour gibt es im Blog bei www.amnesty.org/noise.  

 
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Aktuelle Kampagne: Stoppt die Gewalt in Darfur

In Darfur werden täglich unzählige Frauen vergewaltigt und ermordet. Tausende Menschen sind auf der Flucht. Es ist Zeit, zu handeln. Unterstützt jetzt die ai-Kampagne für ein sofortiges Ende der Gewalt in Darfur. Fordert gemeinsam mit Snow Patrol und dem Schauspieler Don Cheadle Gerechtigkeit für die Frauen im Sudan.

 
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Eine Million Gesichter für eine Botschaft

Am 23. Juni 2006 überreichte der Kenianer Julius Arile als der millionste Unterstützer der „Waffen unter Kontrolle“-Kampagne dem Generalsekretär der UNO, Kofi Annan, die 1-Million-Gesichter-Petition. Damit fordern Menschen aus der ganzen Welt ein Handelsabkommen für Kleinwaffen. Leider konnte die UNO-Versammlung keine einheitliche Vereinbarung treffen. Sechs Staaten - die USA, Kuba, Indien, Iran, Israel und Pakistan - verhinderten ein weltweites Abkommen. Die ai-Kampagne geht weiter: je mehr Gesichter die Petition schmücken, desto größer ist die Chance, im November bei der Generalversammlung durch eine Direktabstimmung ein verbindliches Handelsabkommen zu erwirken.

 
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